Leonore Enzmann: Verfressen (Hund)

Hund

Hund

Hundegedicht

Verfressen
© Leonore Enzmann

Es sitzt zur Mahlzeit der Wauwau
dicht neben mir, glotzt wie ich kau.
Es könnt ja etwas runterfallen,
er leckt sich aufgeregt die Krallen

und bettelt, ich soll ihm was geben,
so sitzt er stundenlang daneben.
Geb ich ihm nichts, wird er nicht geh’n.
Wer kann dem Hund schon widersteh’n?

Er denkt sich: Sei nicht so gemein
und zählt mir jeden Bissen rein.
Ich sag dann: Du verfressner Dieb.
Geb ihm was ab. Ich hab ihn lieb.

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Stichwörter:
Gedicht, Tiere, Tiergedicht, Hund, Leonore Enzmann, Hundegedicht

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